Lets get digital

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Reallabore sind Testräume, in denen es Wissenschaftlern möglich ist, neue Innovationen und Geschäftsmodelle unter realen Bedingungen und in einem angepassten regulatorischen Umfeld (= rechtlichen Rahmen) auszutesten. Somit sollen nicht nur Produkte und Marktideen geprüft und überarbeitet werden, sondern auch die gesetzlichen Bedingungen und Bestimmungen, denen die jeweiligen Forschungen und Testverfahren unterliegen, sinnvoll überdacht und angepasst werden, um in Zukunft noch effizienter innovieren zu können.
RFID steht für Radio Frequency Identification. Es ist ein technisches System, mit dessen Hilfe Daten kontaktlos gelesen und gespeichert werden können. Ein fixierter Sender (Transponder, RFID-Tag) kommuniziert hierbei mit einer Lesestation, dem Reader. Reader sind in der Lage, mehrere Transponder auf einmal zu lesen. Eine ganze Palette oder eine ganze Lkw-Füllung kann also auf einmal von einer Leseeinheit erfasst und durch die Verpackung hindurch erkannt und aufgelistet werden.
RFID-Tags können vorab mit relevanten Daten programmiert werden, z. B. welche Ausstattungsmerkmale ein Teil enthalten soll. Maschinen vor Ort erkennen die Information und führen die passenden Fertigungsschritte durch. Auch der Kunde kann als Information in den Chip eingespeichert werden. Die Ware wird automatisch nach der Fertigung in den richtigen Lkw verladen und gelangt schneller zum Kunden. In der Fehlererkennung dient der RFID-Tag zum Beispiel zum Erkennen der Bearbeitungsmaschine, die den Fehler verursacht hat. RFID-Technologie ist aber anfällig auf äußere Einflüsse (Feuchtigkeit oder metallische Umgebung), weswegen der Einsatz im Einzelfall zu prüfen ist.