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Maschinelles Lernen (engl. Deep Learning) ist der Oberbegriff für die Generierung von Wissen bei Maschinen und Systemen aus Erfahrungswerten. Ein künstliches System lernt aus Beispielen und kann diese nach Verarbeitung einer sogenannten Lernphase verallgemeinern. Algorithmen bauen bei diesem Verfahren ein statistisches Modell beruhend auf den Trainingsdaten auf. Es erkennt Muster und Gesetzmäßigkeiten, die es auf zukünftige Problemstellungen anwenden kann. Das System kann danach auch unbekannte Daten beurteilen (Lerntransfer) oder aber auch am Lernen unbekannter Daten scheitern (genannte overfitting). Maschinelles Lernen kommt in künstlichen Neuronalen Netzen vor. Mehrere solche Netze werden in Ebenen angeordnet und verarbeiten immer komplexere Merkmale. Maschinelles Lernen ist die Grundlage, auf der fast jede KI-Software aufgebaut ist.

In der Vergangenheit waren Roboter von einem Schutzraum (einem Käfig) umgeben. Menschen konnten diesen Bereich während des laufenden Prozesses nicht betreten. Roboter, die für die Zusammenarbeit mit Menschen zugelassen sind, benötigen einen solchen Schutzraum nicht mehr. Solche Roboter dienen zum Tragen schwerer Lasten oder dem Ausführen ergonomisch ungünstiger Arbeitsschritte. Viele Roboter können Arbeitsschritte sogar nachahmen und müssen nicht vorher aufwendig programmiert werden.

Der englische Begriff „Minimum Viable Product“ bedeutet wörtlich „minimal überlebensfähiges Produkt“ und beschreibt die Minimalvariante. Diese Variante eines Produktes enthält nicht alle geplanten Funktionalitäten und ist auch nicht technisch perfekt. Die Minimalvariante ist vielmehr ein schnell überlebensfähiges Produkt, das zum Einholen von Kundenfeedback vorgestellt werden kann. Die Weiterentwicklung erfolgt dann in Orientierung an das Feedback. Das Produkt wird Runde für Runde erweitert und verbessert. Vorteil ist die enge Konzentration auf Kundenanforderungen, die eine hohe Akzeptanz des späteren Produktes garantiert.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie möchte durch das Mittelstand-Digital Projekt Unternehmen – unabhängig von Branche und Größe – die Chance bieten, sich über die Vorteile, Möglichkeiten, Prozesse und Herausforderungen der Digitalisierung zu informieren und Unterstützung zu suchen. Somit möchte das BMWi die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Digitalisierung eines Unternehmens optimieren.
 
Die entsprechenden Informationen und Unterstützungen erhalten die Unternehmen in sogenannten Mittelstand 4.0 Kompetenzzentren. Deutschlandweit gibt es hiervon insgesamt 26,  sowohl regional als auch überregional.

Siehe A: Augmented-, Mixed- und Virtual Reality

Mobile Geschäftsprozesse enthalten mobile Arbeitsplätze oder sonstige mobile Elemente. Der Begriff wird typischerweise im Zusammenhang mit dem Einsatz mobiler elektronischer Kommunikationstechnologien und mobiler Endgeräte zur Verbesserung derartiger Geschäftsprozesse verwendet. Mobile Geschäftsprozesse werden auch unter dem Begriff Mobile-Commerce gesammelt.
 
Bei mobilen Geschäftsprozessen handelt es sich nicht allein um einen technischen Aspekt. Es geht also nicht „nur“ um die Möglichkeit des mobilen Versands und Empfangs von E-Mails. Es ist vielmehr ein organisatorischer Ansatz, mobile Arbeitsplätze vollständig in inner- und zwischenbetriebliche Prozesse einzubeziehen oder Teilprozesse durch direkte Kommunikation von Geräten untereinander vollständig zu automatisieren.