Lets get digital

G

“GAIA-X” wird von Vertretern der Wirtschaft, Politik und Wissenschaft aus verschiedenen europäischen Partnerländern gemeinsam entwickelt. Es handelt sich hierbei um eine Dateninfrastruktur, also ein Netzwerk aus Daten und Diensten, die von an allen europäischen Partnern in Zukunft zusammengefügt und genutzt werden können. Damit werden nicht nur Innovation und Forschung in Europa vorangetrieben und der internationale Datenaustausch unterstützt, es soll auch als Zeichen für gegenseitige Transparenz, Vertrauen und Souveränität zwischen den EU Ländern dienen.

Gamification bezeichnet die Übertragung von spieltypischen Elementen und Vorgängen in spielfremde Zusammenhänge und Bereiche (z. B. Punktstände, Highscore, Ranglisten etc.). Es dient der Motivation, sich an Vorgängen zu beteiligen, die normalerweise als langweilig wahrgenommen werden. Beispiele für Gamification sind im Innovationsmanagement zu finden. Kunden können hier oft Vorschläge zur Verbesserung eines Produktes einbringen, über welche eine Community mittels Vergabe von Punkten abstimmen kann. Mit einem etablierten Belohnungssystem für besonders erfolgreiche Nutzer wird die Ideenfindung in eine Art Wettbewerb der Ideengeber überführt.

“Go Digital” ist gleichzeitig ein Aufruf und ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Hier werden vor allem kleinere und mittelgroße Unternehmen angesprochen, die ihren Betrieb digitalisieren möchten, jedoch dem formellen Aufwand dahinter ausweichen wollen. Mit dieser Förderungsmaßnahme sollen die entsprechenden Betriebe in digitale Geschäftsprozesse, digitale Markterschließung und IT Sicherheit beraten und angeleitet werden. Diese Beratung dürfen nur zertifizierte Unternehmen durchführen.

Die “go-Inno” Initiative ist – so wie “go-digital” – ein Förderungsprogramm in Form eines Aufrufes. Hier werden kleineren und mittelgroßen Unternehmen, die sich ein Beratungsangebot bezüglich Innovation und Forschung zuziehen möchten, sogenannte Innovationsgutscheine ausgestellt. Diese sollen 50% der durch die Beratung anfallenden Kosten decken. Die Beratung an sich erfolgt mithilfe speziell ausgewählten Beratungsunternehmen, die sich mit den entsprechenden Betrieben in Verbindung setzen.