Lets get digital

F

Mithilfe der “Foresight“-Methode (dt.: Voraussicht) möchte das Bundesministerium für Bildung und Forschung die kommenden und gewünschten technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der nächsten 15 Jahre vorhersehen und die Innovations- und Forschungspolitik entsprechend daran orientieren bzw. darauf ausrichten. Das sogenannte Zukunftsbüro sucht dafür nach gesellschaftlichen und technologischen Veränderungen und Trends, die in den nächsten Jahren auf uns zu kommen könnten. Der “Zukunftspreis” berät dann das Bundesministerium für Bildung und Forschung, welche dieser Themen weiter untersucht werden sollten und welche für die Forschungs- und Bildungsbereiche wichtig sein könnten. Beide erstellen dann gemeinsam verschiedene Zukunftsszenarien und befragen entsprechende Experten dazu.

Mithilfe dieses Prozesses sollen Lösungsmöglichkeiten für die theoretischen Herausforderungen der Zukunft gefunden und aufgezeigt werden.

Mithilfe des – am 1. Januar 2020 in Kraft getretenen – Forschungszulagengesetzes werden kleinere und mittlere Unternehmen, die im Forschungs- oder Innovationsbereich tätig sind und dort Projekte vorantreiben wollen, finanziell unterstützt. Dies geschieht durch die Erstattung der steuerlichen Personalkosten, die während diesen Forschungsprojekten entstehen. Das FZulG kann von Unternehmen in den Bereichen der Grundlagenforschung, sowie der industriellen und experimentellen Forschungs- bzw. Entwicklungsbereichen, beansprucht werden.

Hierbei handelt es sich um ein kostenloses Beratungsangebot des Bundes, bezogen auf die verschiedenen Programme und Förderungsmöglichkeiten im Forschungs- und Innovationsbereich. Dabei wird nicht nur auf die bundeseigenen Möglichkeiten eingegangen, sondern auch auf die der anderen EU-Länder oder die der EU selbst.

“Fibre to the Basement” (FTTB) ist ein Unterbegriff von “Fibre to the x” (FTTx), was wiederum der Oberbegriff für die moderne Breitbandnetzwerkarchitektur ist. Hier geht es um das Verlegen von Glasfasernetzen (z. B. in einem Gebäude), um den Kunden Anschluss zu einer Verbindung – z. B. zum örtlichen Telefonnetz oder dem Internet – zu ermöglichen.

Das x in FTTx bezeichnet hierbei den Ort des Glasfasernetzanschlusses – so steht zum Beispiel Fibre to the Basement (FTTB) dafür, dass hier das Glasfaserkabel bis ins Gebäude  (Building) bzw. den Keller (Basement) des Gebäudes verlegt wird. Dadurch soll dem Kunden eine schnelle und qualitativ hochwertige Verbindung gewährleistet werden.