Lets get digital

E

Echtzeitfähige Systeme dienen zur unmittelbaren Steuerung und Abwicklung von Prozessen. Im Kontext der Digitalisierung beschreibt Echtzeit häufig nur eine hinreichend schnelle Reaktion oder Berechnung eines Ergebnisses, z. B. die Optimierung der Maschinenauslastung unter Berücksichtigung verschiedener Einflussparameter.
 
Bei der Automatisierungstechnik oder Robotik sind die Anforderungen deutlich höher. Hier ist die Echtzeitfähigkeit essenziell. Befehle müssen zeitverzögert ausgeführt werden, um Fertigungsprozesse zu vermeiden. Echtzeitfähigkeit wird als Schlüsseltechnologie der Industrie 4.0 angesehen.

Die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) fungiert seit 2006 als wissenschaftlicher Politikberater für den Deutschen Bundestag. Sie erstellt jährlich ein Gutachten bezüglich der technologischen Leistungsfähigkeit der Republik sowie zu dessen Forschungs- und Innovationsstand und analysiert diese Bereiche regelmäßig auf ihre Stärken und Schwächen. Des Weiteren gibt sie Handlungsempfehlungen und Optimierungsvorschläge.

Informationsverarbeitende Einheiten (Rechner/Computer), die in ein technisches System, z. B. eine Maschine eingebaut sind und spezielle Aufgaben übernehmen: Überwachung von Sensoren, Steuerung, Signalverarbeitung etc.. Eingebettete Systeme sind überall zu finden in Haushaltsgeräten und Smartphones.

E-Learning bezeichnet den Einsatz und die Nutzung digitaler Medien beim Lernen. Die Nutzung digitaler Lernformate in Verknüpfung von Präsenzveranstaltungen wird als Blended Learning bezeichnet und erlaubt weitere neue Lehrformen, um beispielsweise Wissensvermittlung und Training der praktischen Anwendung besser zu verknüpfen. Vor einigen Jahren ging man noch davon aus, dass E-Learning die traditionelle Bildung vollständig ersetzen könnte. Heute sieht man darin primär eine in Teilbereichen sinnvolle Unterstützung des Lernprozesses. Mittels E-Learning können zwar zum Beispiel Lernkontrollen individualisiert werden, die Fähigkeit zum Lernen an sich wird aber häufig unverändert in der realen Welt erlangt.

Der Europäische Forschungsrat (European Research Council – ERC) dient der Förderung und Finanzierung von erfahrenen, besonders erfolgreichen Forschern sowie von engagierter Nachwuchswissenschaftler und sogenannter Pionierforschung (= die Erforschung eines bislang nur dünn erforschten wissenschaftlichen Feldes).

Der ERC wurde von der Europäischen Kommission eingerichtet und läuft im Rahmen des EU-Programms für Forschung und Innovation “Horizont Europa”. Die Verwaltung der Nationale Kontaktstelle des Rates unterliegt der gemeinsamen Verwaltung des EU-Büros des BMBF und der Kooperationsstelle der Wissenschaftsorganisationen (KoWi).

Es werden vier Förderungspakete – sogenannte Grants – angeboten, die sich jeweils auf andere Forscher(-gruppen) bzw. Forschungsbereiche beziehen und diese finanziell unterstützen sollen.

Der Europäische Innovationsrat (European Innovation Council – EIC) befindet sich derzeit noch in einer Pilotphase (Testphase) und soll ab 2021 verschiedene Innovationen (Erfindungen) im EU-Raum finanziell unterstützen. Sowie auch der Europäische Forschungsrat (ERC) läuft dieses Förderprogramm im Rahmen des “Horizont Europa” Programms. Prinzipiell sollen auch hier brandneue Erfindungen mit großen Potential gefördert werden. Zur Unterstützung der entsprechenden Forscher und ihrer Projekte dienen verschiedene Werkzeuge, bei denen es sich bisher ebenfalls noch um Pilot Programme handelt:

Der Pathfinder Pilot – Gerichtet an Forschungsinstitute wie Hochschulen oder Unis sowie an kleinere und mittelgroße High-Tech-Unternehmen. Es werden besonders risikobehaftete, visionäre Projekte in den frühen Anfangsstadien gefördert.

Der Accelerator Pilot 

Der Accelerator Pilot – Hier sollen konkrete Projekte weiterentwickelt und schließlich auf den Markt gebracht werden.  Vor allem Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial, die unter anderem international handelstätig sind und ebenfalls risikobehaftete Ideen mit großen Erfolgs- und Marktpotenzial verfolgen, stehen im Fokus dieses Förderprojektes.

Die FTI (Fast to track Innovation) – Hierdurch sollen Innovationen zeitnah marktreif gemacht werden. Für dieses Programm gibt es keine konkreten Vorgaben – es können sich also beinah alle Unternehmen für diese Förderungsmaßnahme qualifizieren, wenn sie und ihre Idee vom Entwicklungsstatus her fortgeschritten genug sind.

Die Europäische Kommission erstellt jedes Jahr eine Liste, das sogenannte “European Innovation Scoreboard”, in der sie die jeweiligen Leistungen der verschiedenen EU-Mitgliedsländer in den Bereichen Forschung und Innovation einstuft, vergleicht und bewertet.